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Medizinische Infos
Ernährung - Glutenunverträglichkeit
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Ernährungshinweise bei Zöliakie/Glutenunvertäglichkeit
Bei Ihrer Erkrankung handelt es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion auf Eiweißstoffe des Weizens, Roggens, Hafers und der Gerste. Diese Eiweißstoffe werden als Glutene bezeichnet. Alle Lebensmittel, die diese Glutene enthalten, müssen Sie aus Ihrem Speiseplan vollständig streichen. Dieses ist manchmal nicht ganz einfach, weil viele Fertigprodukte verdeckt, ohne dass Sie es erahnen, Gluten enthalten.
Hierzu zählen beispielsweise: Eiscreme, Hot-Dogs, Suppen, Soßen und viele andere.
Im Zweifelsfall verzichten Sie lieber, denn jede noch so kleine Diätsünde kann Ihren monatelangen Erfolg schnell zunichte machen.
Verbotene Lebensmittel
Weizen, Roggen, Hafer, Grünkern (Dinkel) und Gerste und alle daraus hergestellten Produkte wie Brot, Teigwaren, Kuchen, Fertigsuppen, Fertiggerichte, Suppenpulver, Brühwürfel, Wurst, Fleisch- und Fischkonserven, kakaohaltige Fertiggetränke, Cremefertigprodukte, Kroketten, Eiscreme, Süßigkeiten u.a.
Erlaubte Lebensmittel
reine Stärkeprodukte, Mehl glutenfreier Getreidearten (Mais, Reis, Hirse, Sojabohnen)
weiterhin: Gemüse, Kartoffeln, Obst, Milch, Fleisch, Fisch und Lebensmittel, die speziell für die glutenfreieErnährung hergestellt wurden. Sie sind in der Regel am Aufdruck "glutenfrei" zu erkennen.
Für die Selbstherstellung von Brot können Sie Stärkemehl verwenden mit einem Zusatz von Johannisbrotkernmehl oder Tragant. Auch entsprechende Fertigpräparate gibt es auf dem Markt. Wenn Sie Näheres hierüber wissen möchten, sprechen Sie uns bitte an, wir informieren Sie gern.
Vorsicht ist geboten
bei Lebensmitteln/Produkten, die laut Zutatenliste mit Emulgatoren, Stabilisatoren oder Bindemitteln versetzt wurden. Diese enthalten oftmals Gluten! Gleiches gilt übrigens für Arzneimittel.
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