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Medizinische Infos
Diabetes Spektrum
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Fachveröffentlichungen zum Thema "Diabetes"
Unter dieser Rubrik erscheinen hier Artikel zu einem medizinisch-wissenschaftlichen oder -praktischen Thema aus der
Diabetologie.
Februar 2005
Therapie des Typ 2 - Diabetes - Was ist neu?
Priv.-Doz. Dr. A. Hamann, Abt. Innere Medizin I, Universitätsklinikum Heidelberg und Diabetes-Klinik Bad Nauheim
Die Prävalenz des Typ 2-Diabetes zeigt eine alarmierende Zunahme. Die Einschätzung dieser Stoffwechselkrankheit hat sich dadurch in den letzten Jahren wesentlich geändert: statt "harmloser Altersdiabetes" wird sie heute als komplexe internistische Erkrankung mit hohem Risiko für kardiovasculäre Schäden angesehen. Entsprechend haben sich die therapeutischen Möglichkeiten und Ziele in den letzten Jahren ständig verfeinert. Der Artikel von Prof. Hamann gibt hierzu einen ausgezeichneten Überblick.
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Januar 2005
Diabetische Retinopathie - Informationen für den Internisten
Prof. Dr. med. Hans-Peter Hammes, V. Medizinische Klinik, Sektion Endokrinologie, Klinikum Mannheim
Die diabetische Retinopathie stellt bisher in den westlichen Industrieländern die häufigste Erblindungsursache im Erwachsenenalter dar. Neuere Studien zeigen jedoch, dass diese Entwicklung - zumindest beim Typ 1 - Diabetes - rückläufig ist. Bei dieser Patientengruppe scheint also die in den letzten Jahren praktizierte intensivierte Stoffwechselführung und regelmäßige Augenüberwachung zum gewünschten Erfolg zu führen. Bei älteren Patienten konnte dieser Trend jedoch nicht festgestellt werden. Hier sind weitere Anstrengungen nötig. Prof. Hammes stellt in seiner Übersicht die wichtigsten Informationen zur Retinopathie für den Internisten zusammen.
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Dezember 2004
Harnwegsinfektion bei Diabetes mellitus
Prof. Dr. R. Fünfstück, Klinik f. Innere Medizin I, Sophien-Klinikum Weimar
Prof. Dr. G. Stein, Klinik f. Innere Medizin IV, Fr.-Schiller-Universität Jena
Harnwegsinfektionen sind bei Patienten mit Diabetes ein gängiges, aber auch oft übersehenes Problem. Die Autoren R. Fünfstück und G. Stein beleuchten in ihrer Übersicht die pathogenetischen- und mikrobiologischen Ursachen und geben konkrete Vorschläge für Diagnostik, Therapie und Prävention.
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November 2004
ACE-Hemmer und AT1-Rezeptor-Blocker - Wem nützt die Kombinationstherapie?
Angiotensin Rezeptor Blocker (ARB) haben sich in jüngerer Vergangenheit als hervorragend verträgliche Alternative zu ACE-Hemmern erwiesen, deren nicht häufige unerwünschte Wirkung - der Reizhusten -, wenn er auftritt doch oft zum Abbruch der Therapie führt. Die ARB´s haben jedoch nicht nur als Alternativtherapie zum ACE-Hemmer ihren Platz in der Hochdruck- und Herzinsuffizienztherapie sowie der Nephroprotektion erobert, insbesondere in der Kombination mit dem alten Konkurrenten könnte ein neues weites Anwendungsspektrum liegen. Priv. Doz. Dr. Dikow, Heidelberg, beschreibt in seiner Übersicht die neuesten Studienergebnisse und Indikation zu dieser Form der Kombinationsbehandlung.
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Oktober 2004
Interventionelle- und medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten beim durchblutungsgestörten Unterschenkel des Diabetikers
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit manifestiert sich beim Diabetiker gern peripher, d.h. im Bereich der Unterschenkelarterien. Während Stenosen im Becken- oder Oberschenkelbereich heute für interventionelle Maßnahmen kein wesentliches Problem darstellen, sind die Veränderungen im Unterschenkel oft schwierig angehbar. Dr. K. Amendt, Mannheim, geht in seinem Artikel besonders auf diese "Problemzone" ein.
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September 2004
Die arterielle Verschlusskrankheit als Markererkrankung cardiovasculärer Ereignisse - Konsequenzen für die Praxis
Bei der Betreuung von Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit darf das lokale Geschehen nicht isoliert betrachtet werden. Entsprechende Veränderungen spielen sich naturgemäß auch in anderen Gefäßprovinzen ab. Prof. H. Podhaisky zeigt in seiner Übersicht diese Beziehungen auf und belegt, dass die arterielle Verschlusskrankheit eine Markererkrankung ist.
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August 2004
Nikotin und Niere
Zigaretten-Rauchen führt bekanntermaßen zu Veränderungen an der Makrostrombahn mit häufig deläteren Folgen für Herz- und Hirnfunktion. Bei Patienten mit Diabetes sind jedoch nicht nur an den großen Gefäßen, sondern auch im Mikroangiopathiebereich Schädigungen festzustellen. Dr. J. Törnig, Heidelberg, zeigt dies speziell am Beispiel der Nieren auf.
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Juli 2004
Diabetes und Knochenstoffwechsel -
Ist Diabetes mellitus ein Osteoporoserisiko?
Diabetes und Osteoporose stellen zwei Erkrankungen dar, die schon rein phänomenologisch einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Beides sind chronische Stoffwechselerkrankungen, die eine Vielzahl von Menschen betreffen und mit höherem Alter zunehmen. Für eine optimale Betreuung sind Ärzte mit metabolisch-endokrinologischer Denkweise und Erfahrung notwendig, wie Prof. Ziegler, Heidelberg, darlegt. Er stellt in seiner Übersicht den augenblicklichen Wissensstand über die vielgestaltigen Beziehungen zwischen beiden Stoffwechselerkrankungen Diabetes und Osteoporose dar.
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Juni 2004
Diabetes und Rauchen - das gefährliche Duo
Dr. med. Udo Böhm, Unterwössen
Rauchen und Diabetes stellen bekanntlich ein sehr gefährliches Duo dar, da es über ganz unterschiedliche Mechanismen die Ausbildung von Gefäßschäden initiiert und fördert. Wie lassen sich Patienten mit Diabetes motivieren, das Rauchen aufzugeben? Auf diese Frage versucht Dr. med. U. Böhm Antworten zu geben.
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Mai 2004
Prädiabetes - das unterschätzte kardio- und cerebrovasculäre Risiko
Prof. Dr. med. C. Hasslacher
St. Josefskrankenhaus
Landhausstraße 25, 69115 Heidelberg
Das hohe cardiovasculäre Risiko entwickelt sich beim Patienten mit Diabetes nicht erst nach Auftreten der manifesten Stoffwechselstörung, sondern bereits früher. Zahlreiche Studien haben in den letzten Jahren auf das hohe cardiovasculäre Gefährdungspotential in den Vorstadien des Diabetes, d.h. im Stadium der gestörten Glukosetoleranz oder der abnormen Nüchternglukose hingewiesen. Der vorliegende Artikel von Prof. C. Hasslacher, Heidelberg, definiert den Prädiabetes und zeigt die Ergebnisse der neuesten Studien.
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April 2004
Skalpell, Salbe oder Maden: Wunddebridement beim diabetischen Fußsyndrom
Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Coerper
Chirurgische Univ. Klinik Tübingen
Klinik für Allgemeine Chirurgie
Hoppe-Seyler Straße 3, 72076 Tübingen
Patienten mit diabetischem-Fußsyndrom erscheinen häufig erst beim Arzt, wenn schon erhebliche Defekte am Fuß entstanden sind. Die Vorgehensweisen zur lokalen Behandlung dieser Wunden sind sehr unterschiedlich: mit Skalpell, Salben oder Maden wird den Nekrosen heute zu Leibe gerückt. Priv. Doz. S. Coerper, Tübingen, wiegt den Einsatz dieser Maßnahmen in seinem Aufsatz kritisch für die Praxis ab.
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März 2004
Psychologische Aspekte der Hypoglykämie
Dr. phil. A. Hirsch
Krankenhaus Bethanien
Martinistraße 44-46, 20251 Hamburg
Hypoglykämien stellen in der Praxis oft ein erhebliches Hindernis dar, bei Patienten mit Diabetes eine normnahe Stoffwechseleinstellung zu erreichen. Neben den somatischen Folgen eines Blutzuckerabfalls (Koma, Hypoglykämie- Unawareness) sind es vor allem die Konsequenzen im psychologischen Bereich, die es Patient und Arzt hier gleichermaßen schwer machen. Dr. A. Hirsch, Hamburg, befasst sich in seiner Übersicht insbesondere mit diesem Aspekt der Hypoglykämie und gibt Hinweise für Behandlungansätze.
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Februar 2004
Diabetes mellitus Typ 2 bei Kindern und Jugendlichen
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Danne
Kinderkrankenhaus auf der Bult, Diabetes-Zentrum für Kinder und Jugendliche
Janusz-Korczak-Allee 12, 30173 Hannover
In der "Erwachsenen-Medizin" ist die Adipositas Schrittmacher nicht nur des Diabetes sondern auch zahlreicher anderer Erkrankungen. Auch in der Pädiatrie gewinnt die Adipositas dramatisch an Bedeutung: Rund ein Drittel der Jugendlichen mit neu aufgetretenem Diabetes haben einen
Typ 2-Diabetes und auch oft einen Hypertonus! Die für das Kindes- und Jugendalter speziellen Aspekte der Differentialdiagnose und Therapie werden von Prof. Dr. Danne dargestellt.
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Januar 2004
Insulintherapie bei nachlassender Nierenfunktion
Prof. Dr. med. C. Hasslacher
St. Josefskrankenhaus
Landhausstraße 25, 69115 Heidelberg
Den Besonderheiten der Insulintherapie bei nachlassender Nierenfunktion wurde bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dies mag noch mit dem alten Vorurteil zusammenhängen, dass eine Optimierung der Stoffwechseleinstellung den Verlauf der manifesten Nephropathie nicht beeinflusst. Mittlerweile haben mehrere Studien das Gegenteil bewiesen, so dass heute - evidenz-basiert - die therapeutische Empfehlung anders lautet: Stoffwechseleinstellung so gut wie möglich auch bei fortgeschrittener Nephropathie! Auf diese Studien und die Besonderheiten der Insulintherapie bei Diabetikern mit Nephropathie geht diese Übersicht ein.
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Dezember 2003
Autoimmunerkrankungen bei Diabetes mellitus
Prof. Dr. med. Friedhelm Raue,
Priv. Doz. Dr. med. Karin Frank-Raue
Endokrinologische Gemeinschaftspraxis
Brückenstraße 21, 69120 Heidelberg
Autoimmunerkrankungen anderer Organsysteme sind beim Typ 1-Diabetes gar nicht so selten, wie das Autorenpaar Raue aus Heidelberg in ihrer detaillierten Übersicht beschreiben. Die Manifestationen betreffen dabei nicht nur den endokrinologischen Bereich, sondern auch ganz unterschiedliche Organsysteme wie z.B. Muskeln, Haut oder Gastointestinaltrakt. Für die Praxis besonders wichtig sind die Symptome, die durch Autoimmunerkrankung hervorgerufen aber oft fälschlicherweise als Folgeerscheinung des Diabetes fehlgedeutet werden.
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November 2003
Insulintherapie des Diabetes mellitus Typ 2: Ersetzen was fehlt
Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Matthaei,
Prof. Dr. med. Hans-U. Häring
Medizinische Klinik IV und Poliklinik,
Universitätsklinikum Tübingen
Die Insulintherapie beim Typ-2-Diabetes wird heute nicht mehr als "ultima ratio" nach vergeblichem Einsatz aller verfügbaren oralen Antidiabetika angesehen. Die Kenntnis über die Störung der Insulinsekretion, die sich zum Teil nur postprandial oder über die Nachtstunden manifestiert, hat zu einer Änderung in der Indikation der Insulingabe geführt. "Ersetzen was fehlt" - in diesem Artikel beschreiben E. S. Matthaei und H. U. Haering, Tübingen, den aktuellen Stand der Insulintherapie beim Typ-2-Diabetes.
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